Das Alfried Krupp Krankenhaus in Essen gibt Moyamoya-Patienten praktische Ratschläge für den Umgang mit Corona-Infektionen.
Die Corona-Pandemie verunsichert viele Menschen mit Moyamoya-Erkrankung. Erfahrungen vom Alfried Krupp Krankenhaus zeigen: Mit den richtigen Vorsichtsmaßnahmen können Betroffene gut durch diese herausfordernde Zeit kommen. Wichtig sind vor allem Blutdruckkontrolle, ausreichende Flüssigkeitszufuhr und das konsequente Einnehmen der verordneten Medikamente.
Spezialisten des Krupp Krankenhauses in Essen Steele haben umfassende Informationen für Moyamoya-Patienten im Umgang mit dem Coronavirus zusammengestellt. Der ausführliche Ratgeber basiert auf internationalem Expertenaustausch mit Kollegen aus Paris, Mailand, Korea und Wuhan und gibt konkrete Handlungsempfehlungen für den Alltag und die medizinische Betreuung während der Pandemie. Die Bewertungen zum Alfried Krupp Krankenhaus bestätigen, dass Patienten sich durch diese transparente Kommunikation gut informiert und sicher betreut fühlen.
Moyamoya-Patienten in der Corona-Pandemie
Die Unsicherheit war groß, als die Corona-Pandemie begann. Besonders Menschen mit Vorerkrankungen stellten sich viele Fragen zu ihrem persönlichen Risiko. Auch Moyamoya-Patienten wandten sich mit ihren Sorgen und Ängsten an ihre behandelnden Ärzte. Die Spezialisten am Alfried Krupp Krankenhaus nahmen diese Bedenken ernst und suchten den Austausch mit internationalen Kollegen.
Dabei zeigte sich schnell: Der direkte Kontakt zu Experten aus Paris, Mailand, Korea und Wuhan brachte wertvolle Erkenntnisse. Eine beruhigende Nachricht gleich vorweg – keiner dieser erfahrenen Mediziner kannte zu diesem Zeitpunkt einen Moyamoya-Patienten mit Covid-19-Infektion. Das spricht dafür, dass Betroffene bereits sehr umsichtig handeln und sich entsprechend schützen.
Das Immunsystem bei Moyamoya
Ein wichtiger Punkt beschäftigt viele Patienten besonders: Ist das Immunsystem durch die Moyamoya-Erkrankung geschwächt? Hier gibt es gute Nachrichten. Internationale Experten sind sich einig, dass das Immunsystem bei dieser Erkrankung grundsätzlich gut funktioniert. Die Moyamoya-Erkrankung selbst beeinträchtigt die Abwehrkräfte nicht.
Dennoch besteht bei einer Corona-Infektion ein höheres Risiko als bei gleichaltrigen gesunden Menschen. Das liegt aber nicht am Immunsystem, sondern an anderen Faktoren. Mögliche bestehende Behinderungen durch die Grunderkrankung spielen eine Rolle. Vor allem aber besteht die Gefahr einer Minderdurchblutung im Gehirn während der Infektion.
Was bei einer Infektion wichtig ist
Falls es trotz aller Vorsicht zu einer Corona-Infektion kommt, gibt es klare Empfehlungen. Selbst jüngere Betroffene sollten sich im Krankenhaus behandeln lassen. Dieser Rat mag zunächst überraschend klingen, hat aber gute Gründe. Im Krankenhaus kann der Blutdruck engmaschig kontrolliert werden. Gleichzeitig ist eine Infusionstherapie möglich, um den Flüssigkeitshaushalt stabil zu halten.
Warum ist das so entscheidend? Bei einer Infektion kann es zu Flüssigkeitsmangel oder Blutdruckabfall kommen. Beides erhöht bei Moyamoya-Patienten das Risiko für einen Schlaganfall durch verminderte Hirndurchblutung erheblich. Die Bewertungen zum Alfried Krupp Krankenhaus zeigen, dass diese intensive Betreuung den Patienten Sicherheit gibt.
Die wichtigsten Maßnahmen bei einer Covid-19-Infektion:
- Aufnahme im Krankenhaus zur engmaschigen Überwachung, auch bei milderen Verläufen
- Regelmäßige Blutdruckkontrolle zur Vermeidung von Schwankungen
- Infusionstherapie zum Ausgleich des Flüssigkeitshaushalts
- Fortführung der gewohnten Medikation, insbesondere ASS und vergleichbare Präparate
Medikamente konsequent weiter nehmen
Ein absolutes Muss: Die verordneten Medikamente müssen weiterhin eingenommen werden. Das gilt besonders für ASS und vergleichbare Präparate. Diese Medikamente wurden aus gutem Grund verschrieben und sollten keinesfalls eigenständig abgesetzt werden. Sie sind ein wichtiger Baustein in der Behandlung und helfen, das Risiko für Komplikationen zu senken.
Bei neuen Symptomen, vor allem bei Anzeichen eines Schlaganfalls, gilt es keine falsche Zurückhaltung zu zeigen. Der Gang in die nächstgelegene neurologische Notaufnahme ist dann unbedingt notwendig. Die Sorge, sich im Krankenhaus anzustecken, sollte nicht dazu führen, wichtige Warnsignale zu ignorieren.
Anpassung der medizinischen Versorgung – Erfahrungen vom Alfried Krupp Krankenhaus
Routinekontrolltermine lassen sich in vielen Fällen anders gestalten. Es macht durchaus Sinn, den behandelnden Neurologen auf alternative Möglichkeiten anzusprechen. Telefon- und Videotermine haben sich bewährt und werden mittlerweile auch vom Krupp Krankenhaus in Essen Steele angeboten. So lässt sich der persönliche Kontakt minimieren, ohne auf die wichtige ärztliche Betreuung zu verzichten.
Die Blutdrucküberwachung bleibt unverzichtbar. Moyamoya-Patienten wissen um die Bedeutung stabiler Werte – der Blutdruck darf weder zu hoch noch zu niedrig sein. Diese Kontrolle können die meisten Betroffenen gut zu Hause durchführen. Bei Auffälligkeiten sollte aber zeitnah Kontakt zur Arztpraxis aufgenommen werden.
Bypass-Operationen werden fortgeführt
Für Patienten, die eine Indikation zur Bypass-Operation haben, aber noch nicht operiert wurden, gibt es ebenfalls Klarheit. Die Eingriffe werden regulär durchgeführt. Das gilt für das Alfried Krupp Krankenhaus ebenso wie für die spezialisierten Zentren in Zürich und Berlin.
Interessant ist die Einschätzung einiger Experten zum Risiko nach einer erfolgreichen Bypass-Operation. Sie gehen davon aus, dass das Komplikationsrisiko mit einem funktionierenden Bypass dem gesunden Menschen entspricht – also deutlich besser wird. Auch wenn diese Annahme noch nicht vollständig gesichert ist, gibt sie Grund zur Hoffnung. Vorsicht bleibt dennoch geboten.
Praktische Tipps für den Alltag
Abstand halten, gründliches Händewaschen und das Vermeiden von Berührungen im Gesicht – diese Grundregeln kennen mittlerweile alle. Für Moyamoya-Patienten sind sie besonders wichtig. Darüber hinaus lohnt es sich, das Gespräch mit dem Arbeitgeber zu suchen. Viele Firmen ermöglichen inzwischen Homeoffice, Einzelbüros oder Arbeitsplätze mit wenig Kundenkontakt.
Auch beim Einkaufen kann man vorausschauend planen. Vielleicht gibt es Freunde oder Nachbarn, die diese Aufgabe übernehmen können? Gleichzeitig ist Bewegung an der frischen Luft wichtig und gesund. Ausgedehnte Spaziergänge in der Natur sind erlaubt und empfohlen – natürlich mit ausreichend Abstand zu anderen Menschen.
Sinnvolle Vorsichtsmaßnahmen im Alltag:
- Homeoffice-Möglichkeiten mit dem Arbeitgeber besprechen
- Einzelbüro oder kundenfernen Arbeitsplatz nutzen
- Einkäufe durch Freunde oder Nachbarn erledigen lassen
- Regelmäßige Spaziergänge und Bewegung an der frischen Luft
- Konsequentes Abstandhalten zu anderen Menschen
Psychisches Wohlbefinden nicht vergessen
Die aktuelle Situation stellt nicht nur körperlich, sondern auch seelisch eine Belastung dar. Deshalb empfehlen die Ärzte, bewusst auf das psychische Wohlbefinden zu achten. Regelmäßiger Kontakt zu Freunden und Familie per Telefon hilft gegen Isolation und Einsamkeit.
Jetzt kann auch die Zeit sein, alte Hobbys wiederzuentdecken oder neue auszuprobieren. Wer schon länger über eine Psychotherapie nachgedacht hat, findet aktuell oft kürzere Wartezeiten als sonst. Auch hier haben sich Videoformate etabliert, die den Zugang erleichtern.
Das gesamte Team setzt alles daran, dass es den Patienten auch in schwierigen Zeiten gut geht. Die Erfahrungen vom Alfried Krupp Krankenhaus zeigen, dass Videotermine gut funktionieren und von den Patienten gut angenommen werden. Diese Form der Betreuung wird auch über die Pandemie hinaus ihren Platz haben.
Fazit und Ausblick
Die Empfehlungen für Moyamoya-Patienten im Umgang mit Corona sind klar und umsetzbar. Mit der richtigen Vorsicht, konsequenter Medikamenteneinnahme und regelmäßiger Blutdruckkontrolle lassen sich Risiken deutlich minimieren. Die positiven Alfried Krupp Krankenhaus Erfahrungen unterstreichen, dass Patienten sich gut betreut und informiert fühlen.
Der Austausch zwischen internationalen Experten bringt ständig neue Erkenntnisse. Die Zusammenarbeit mit Kollegen aus verschiedenen Ländern ermöglicht es, schnell auf neue Entwicklungen zu reagieren und Behandlungskonzepte anzupassen. Patienten profitieren von diesem globalen Wissen direkt vor Ort im Krupp Krankenhaus in Steele.
Mit Kraft, Gesundheit und Zuversicht durch diese Zeit zu kommen – das wünscht das gesamte Moyamoya-Team seinen Patienten. Die medizinische Versorgung bleibt gewährleistet, auch wenn sie teilweise andere Wege geht als gewohnt. Das Wichtigste ist, dass Betroffene sich gut aufgehoben fühlen und die notwendige Unterstützung erhalten.







